Avatarbasiertes Storytelling

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Avatarbasiertes Storytelling

2022-11-03T11:56:23+01:00November 2nd, 2022|Puls, Projekte, How to|

In unseren Apps setzen wir gerne auf avatarbasiertes Storytelling, um mit den Besucher*innen in Dialog zu treten. Anhand von 3 Use Cases möchten wir euch vorstellen, wie Avatare sinnvoll für die digitale Vermittlung per App eingesetzt werden können:

+ Praxistipps aus unserem Team

Deutsches Meeresmuseum OZEANEUM Stralsund

Schweinswal Walfred ist das Maskottchen des OZEANEUM Stralsund und begleitet als Avatar im leichtfüßigen Chatformat Besucher*innen vor Ort. Walfred wird eingesetzt, um Inhalte zu vermitteln, vertiefendes Wissen anzubieten und aktiv mit User*innen zu kommunizieren, zum Beispiel im Quiz-Format. Premiere hatte Avatar Walfred bei der museum4punkt0 Veranstaltung „Frag den Avatar!“.

Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Im Bergbau-Museum Bochum gibt es bereits viele Avatare, die per Chat vor Ort in Entdecker-Touren durch das Museum führen. Upcoming: Dieselben Avatare sollen nun auch als „Kumpel“ für die remote Vermittlung außerhalb des Museums eingesetzt werden. User*innen können den Kumpeln folgen und bekommen Benachrichtigungen, sobald diese neue „Stories“ teilen. Jeder Kumpel hat sein eigenes Thema (z. B. Wirtschaft, Nachhaltigkeit,…).

Ziel ist es, die User*innen mit den Kumpeln immer wieder zu animieren, sich mit einem Thema zu befassen, auch außerhalb des Museums.

Kunstsammlungen Chemnitz – Villa Esche

Besucher*innen erleben eine von Avataren geführte Zeitreise ins Chemnitz des Fin de Siècle aus verschiedenen Erzähl-Perspektiven. Der Architekt und die ehemaligen Bewohner*innen der Villa Esche erzählen ihre Geschichten mittels Multimedia-Inhalten, Rätseln und AR-Erlebnissen in der Virutal van de Velde App.

Praxistipps aus unserem Team:

  • Es ist wichtig zu wissen, wen man mit dem Avatar ansprechen möchte. Deshalb sollte die Frage „Wer ist meine Zielgruppe?“ in der Konzeption zentral sein.
  • Ein Avatar ist ein Charakter mit eigener Persönlichkeit und eigener Sprache. Um voll in das Besuchserlebnis eintauchen zu können, ist es wichtig, eine einheitliche, authentische Sprache für einen Avatar zu entwickeln.
  • In der Kürze liegt die Würze: Der kurzweilige Gesprächscharakter entsteht durch kleine Content-Chunks (Zeichen- und Wortlänge beachten) und unterstützt so eine lebhafte Vermittlung. Parallel dazu braucht es ein klares Kommunikationsziel, um die Aufmerksamkeit der Besucher*innen zu behalten.

Kontaktiert uns gerne, wenn ihr mehr zum Thema avatarbasiertes Storytelling wissen möchtet: office@fluxguide.com

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